Ponanini Videoshooting

Wir hatten richtig Glück an diesem Samstag den 20. August 2011. Mitten im Herbst hatten wir einen der wenigen sonnigen Tage erwischt. Perfektes Wetter für unser Ponanini Videoshooting …

Ponanini VideoshootingDie ersten Ideen für Niasonys Ponanini waren zwei Monate zuvor geboren worden. Nia kontaktierte Christian Penn von Cutproduction, da wir eine Vorstellung brauchten, was man mit einem begrenzten Budget realisieren kann. Aber mit der Hilfe von Christian hatten wir nur wenige Wochen später den ersten Entwurf für die Story eines afrikanischen Aliens in Europa fertig – passend zum Songtext, in dem sich Nia auf Lingala fragt, warum alle um sie herum wie gefühllose Roboter zu agieren scheinen. Das grobe Storyboard bewegte sich zwischen einer eindringlichen Solo-Performance von Nia, einer anonym Menschenmenge und zwei irritierend, ständig präsenten Gefühlswächtern. Jetzt brauchten wir nur noch einige polarisierenden Outfits für Nia und zwei roboterhafte Kostümierungen zu finden – und natürlich einen passenden Drehort. Nicht zu vergessen: Mindestens zwei Freiwillige, bereit, als Robots zu fungieren. Glücklicherweise war alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

So trafen wir uns schließlich alle ein wenig nervös an diesem sonnigen Samstag am Dortmunder Hauptbahnhof. Was wir aber nicht wussten: dass an diesem Tag ein Fußballspiel stattfand. Nia musste ihr erstes Kostüm auf dem Parkplatz in einer Menge von Fußball-Fans anziehen. Aber je weiter wir in die Innenstadt kamen, desto weniger wurden die auffälligen Fußball-Fans. Lediglich in einer der letzten Szenen, laufen zwei von ihnen in ihren auffällig gelb-schwarzen Trikots durchs Bild. Unser Videodreh in der Mitte der Fußgängerzone – speziell Nias futuristisches Outfit  und ihre Performance vor der Kamera – zog viele Menschen an. Wir waren stets von einem interessierten Publikum umgeben, dass sich über diese Alien Invasion in Dortmunddoch einigermaßen  wunderte und viele Fragen stellte. So gewann Nia sofort noch einige neue Fans. Wir gingen von Ort zu Ort und hatten meistens einen perfekten Kontrast von glänzendem Sonnenlicht und kühlem Schatten. Nia musste ihr Kostüm insgesamt viermal wechseln. Am späten Nachmittag war nur noch eine verrauchte, überfüllte Fußballer-Kneipe offen, in der sie in den schwarzen Catsuite mit den roten Handschuhen schlüpfen musste. Lustig waren die fast paralysierten Dortmund Fans anzuschauen, als Nia in ihrem neuen, aufreizenden Outfit aus der Damentoilette kam! Von nun an hatten wir noch ein paar Fotohandy Verfolger mehr. 🙂 Und noch eine Anekdote: Die weißen Gummistiefel für einen der Roboter (Uli Dengs) waren mindestens 5 Nummern zu klein. Ulis Füße  mussten ziemliche Qualen erleiden. Jede Pause wurde daher von ihm möglichst barfuß genutzt.

Nach sieben Stunden hatten wir dann endlich den letzten Take im Kasten – die letzte Szene, in der Nia von den Robotern in eine Zwangsjacke gesteckt und abgeführt wird. Im wahrsten Sinne fertig, aber sehr glücklich. In den folgenden Wochen machte Christian Penn einen fantastischen Job beim Bearbeiten und Zusammenfügen des mehrere Stunden umfassenden Materials. Wir haben – ehrlich gesagt – nicht mit einem so tollen Ergebnis gerechnet. Wir finden, dass Ponanini ein feines Stück Musikvideo geworden ist – passend zur Botschaft des Songs.

Besonderer Dank geht daher an Christian Penn von Cut Produktion und unsere Helfer vor Ort Beau Smile und Uli Dengs (Roboter). Weiterhin sind wir zutiefst dankbar für die Unterstützung unserer Freunde und Sponsoren. Ohne sie hätten wir es nicht geschafft. Bitte schaut euch die Credits am Ende des Videos an.

 

Nia (Alien) und Tom (Robot)

Ponanini Video


Fotos Videoshooting:

 

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über

"AFRO represents my roots and PLASTIQUE the poverty I'll never forget - my first pair of sandals was plastic." Niasony says, who came from Congo to Gemany at the age of 13. With an under the skin getting voice the new Congolese Diva sings about her soul, which is torn between Africa and Europe. Her music represents an melange of urban Afrobeats, traditional Soukous and driving Reggae.


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